Produktpflege

Waschen von Daunen-Produkten

Wir wissen nicht warum, aber in den Köpfen der Menschen scheint sich ein Mythos etabliert zu haben: Daunen-Produkte können nicht gewaschen werden. Aber es ist nur ein Mythos. Daunen-Produkte können nicht nur gewaschen werden, sie müssen sogar gewaschen werden Nach vielen Nächten im Schlafsack entsteht ein unangenehmer Geruch. In die Daunen dringt Fett ein, welches von unserem Körper ausgestoßen wird. Dadurch können sich die Daunen immer weniger aufbauschen. Reine Daunen bauschen sich deutlich besser auf und riechen auch schöner.

Also, wie fangt Ihr an? Zu Beginn besorgt Ihr Euch ein speziell für Daunen geeignetes Waschpulver. Wir empfehlen das in unserem Online-Shop erhältliche Granger 's. Auf keinen Fall solltet Ihr traditionelle Pulver und flüssige Weichspüler verwenden. Wir empfehlen, unsere Schlafsäcke eher mit der Hand in der Badewanne und nicht in der Waschmaschine zu waschen. Füllt die Wanne nur so voll, dass Ihr den gesamten Schlafsack eintauchen könnt und fügt dann soviel Flüssigkeit hinzu, wie es vom Hersteller empfohlen wird. Die Wassertemperatur sollte 35 °C nicht überschreiten. Den Schlafsack taucht Ihr mit der Schutzhülle ins Wasser ein und zieht ihn erst dann sorgfältig heraus. Auf diese Weise ist die meiste Luft bereits herausgepumpt und Ihr erspart Euch das aufwendige Entfernen der Luft aus jeder einzelnen Kammer. Der Schlafsack sollte sehr behutsam durchgewaschen werden. Wechselt das Wasser mit dem Waschmittel nur so oft, wie ihr es für geeignet haltet (ein- bis viermal sollte ausreichen).

Ihr spült den Schlafsack so lange und ausreichend durch, bis Ihr sicher seid, dass sich in ihm kein Gramm Seifenwasser mehr befindet. Beim Waschen in der Waschmaschine (von uns nicht empfohlen) spühlt Ihr ihn mehrmals aus und lasst ihn auf den niedrigsten Umdrehungen schleudern. Wenn Ihr mit der Hand wascht, wringt Ihr nach dem Ablassen des Wassers den Schlafsack nicht aus, sondern wickelt ihn einfach wie eine Schaumstoffmatte, um so möglichst viel Wasser auszupumpen.

Wenn Ihr mit dem Wäschetrockner trocknet, unterbrecht den Prozess mehrere Male, um die entstandenen Knöllchen zu beseitigen, die sich aus den nassen Daunen gebildet haben. Das Mitwaschen von Tennisbällen mag ein wenig helfen, ist aber nicht notwendig. Der Trocknungsprozess kann sogar mehrere Stunden dauern. Wenn ihr den Schlafsack traditionell durch Aufhängen trocknet, solltet Ihr auch hier mehrfach die Daunenknöllchen beseitigen. Trockene Daunen besitzen nicht die Eigenschaft, sich zu Knöllchen zu formen. Es ist hilfreich, den Schlafsack auf dem Boden auszubreiten und mit der offenen Handfläche die Daunen zu verteilen. Beim Aufhängen des Schlafsacks brauchen die Daunen 2-5 Tage bis sie trocken sind. Dies ist masseabhängig.

Daunen-Jacken können ohne jegliche Bedenken in der Waschmaschine gewaschen werden.

 

Waschen von Kleidung mit synthetischer Climashield- Isolierung

Unsere mit Climashield hergestellten Jacken werden in der Waschmaschine nach der in der Jacke angegebenen Anleitung gewaschen. Temperatur: 30 °C. Verwendet bitte keine Weichspüler. Das ist alles!

 

Erneuerung der DWR-Beschichtungen

Die beim Herstellungsprozess auf dem Pertex-Stoff angebrachten DWR-Beschichtungen nutzen sich nach mehreren Waschvorgängen oder langfristiger Benutzung ab. Zu ihrer Erneuerung empfehlen wir das Mittel Nikwax. Laut Herstellerangaben sollte dieses Imprägnat angewendet werden. Es ist auch in polnischen Outdoor-Geschäften erhältlich.



Benutzung im Freien

Unsere Produkte müssen nicht wie rohe Eier behandelt werden. Allerdings gibt es auch hier ein paar einfache Regeln zu beachten, wenn Ihr lange etwas von ihnen haben wollt. Wenn der Schlafsack mit Feuchtigkeit in Berührung gekommen ist, trocknet Ihr ihn in der Sonne, wann immer möglich. Falls Ihr einen feuchten Schlafsack einpacken müsst, hängt ihn bitte bei jeder Gelegenheit auf und trocknet ihn. Wenn zum Beispiel zu hohe Luftfeuchtigkeit ein Trocknen nicht zulässt, hängt ihn trotzdem auf, damit er etwas durchlüften kann.

Natürlich ist die Schutzhülle dazu gedacht, sie zu benutzen. Allerdings mag es Daune besonders gern, wenn sie sich aufbauschen kann. Am besten gebt Ihr den Daunen einmal am Tag die Chance dazu. In der Regel geschieht dies, wenn wir im Schlafsack schlafen. Wenn Ihr ihn jedoch nachts nicht braucht, ist es gut, den Schlafsack aufzuhängen. Habt Ihr im Rucksack mehr Platz, sollte der Schlafsack lose gepackt werden. So kann er den restlichen Raum ausfüllen und wird nicht zu extrem gepresst.

Auf alle Fälle sollte der Schlafsack nicht direkt auf dem Boden genutzt werden. Erstens: Dies hat Isolationsgründe: Die unter unseren Körper gepresste Daune kann nicht gut zum Boden hin isolieren, daher ist es besser immer eine Matratze oder Schaumstoffmatte zu benutzen. Zweitens: Auch wenn die von uns verwendeten Stoffe robust sind, kann unebenes Gelände dem Schlafsack schaden – vor allem den äußeren Quernähten und damit verbunden der Beschaffenheit der Daunenkammern.

Um die Langlebigkeit des Schlafsacks zu verlängern und die Anzahl der Waschvorgänge zu minimieren, empfehlen wir die Benutzung von Seideneinlagen im Innern des Schlafsacks. Diese nehmen den meisten Schmutz auf, der durch unseren Körper erzeugt wird, so dass der Schlafsack eindeutig länger sauber bleibt. Natürlich erzeugen wir denselben Effekt, wenn wir in thermoaktiver Unterwäsche oder in Nachtwäsche schlafen. Wir empfehlen auch in Socken zu schlafen, um den Verschleiß zu verlangsamen und um das Innenfleece nicht zu beschädigen.

 

Das Aufbewahren von Daunen-Produkten

Hier ist das Prinzip sehr einfach: Daunen mögen es, sich so oft wie möglich aufzubauschen. Wenn Ihr allerdings nicht Platz und Raum dazu habt, könnt Ihr den Schlafsack in unserer atmungsaktiven Netzhülle aufbewahren. Falls es jedoch möglich ist, empfiehlt es sich, den Schlafsack in einem trockenen Raum aufzuhängen.

 

Daunendichte

Die Tatsache, dass der Stoff daunendicht ist, heißt nicht, dass keine Daunenfeder ihren Weg durch die Fasern nach draußen findet. Manchmal schaffen es einige Federn, und ein kleiner Teil der Nutzer reagiert eher emotional und heftig auf dieses Phänomen, vor allem gegen uns . Erstens, das Durchdringen von Federn ist normal: Die von uns verwendeten Stoffe sind ultraleicht und die oben beschriebene Eigenschaft ist ein niedriger Preis, den wir für den Besitz einer Ausrüstung bezahlen, die fast nichts wiegt. Zweitens, in jedem Gramm Daunen haben wir eine Menge Federn. Wirklich viele Federn. Wir haben in jedem Gramm Daunen 400 – 800 Federn. Je nachdem, ob wir die kleinsten Komponenten mitzählen oder einfach nur die vollwertigen Federn beachten. Wenn wir 500 Federn zu Grunde legen, haben wir beim Modell Lite Line 200 insgesamt 100.000 Federn. Auch sollte bedacht werden, dass nur die Federn durchdringen, die nicht vollwertig sind, einen starr gegliederten Kiel besitzen. Solche Daunen machen nur ca. 5% der Gesamtmasse aus. Das oben genannte Phänomen hat daher keinen Einfluss auf die thermoaktiven Eigenschaften des Schlafsacks.

Falls Ihr im Schlafsack eine Feder auf halbem Weg zwischen der Daunen-Kammer und der großen weiten Welt bemerkt, zieht diese bitte nicht heraus. Es kann zur Folge haben, dass weitere Federn folgen und das Loch zwischen den Fasern des Gewebes vergrößern. Die Feder sollte von der anderen Seite des Stoffes wieder zurück in die Kammer gezogen werden. Die Stelle, wo sich die Struktur der Fasern verändert hat, kann mit dem Finger geglättet werden. Die Fasern gliedern sich dann wieder natürlich in die einheitliche Struktur ein.

Ihr solltet auch wissen, dass durchdringende Federn keine Löcher im Stoff verursachen. Sie dringen durch die Fasern, die dann zum größten Teil wieder in ihre ursprüngliche Struktur finden. 

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