Konstruktion der Schlafsäcke

Wir verwenden für die Daunenkammern unserer Schlafsäcke 5 verschiedene Konstruktionsmuster . Bei der Konstruktion unserer Schlafsäcke und Jacken haben wir zwei Ziele. Wir wollen transparent sein und Euch zeigen, um welchen Entwurf es sich beim jeweiligen Modell handelt. Im Wettbewerb ist dies leider nicht immer üblich. Zweitens sollen die Konstruktionen bei vergleichweiser Menge Daunen einen höheren Entwicklungsgrad aufweisen, als es bei unseren Mitbewerbern der Fall ist.


Die durchgesteppte Konstruktion

Es ist die einfachste Konstruktion für Daunenkammern. Das Durchsteppen verursacht, dass über die gesamte Isolierungsschicht Streifen entstehen. Der Außen- und Innenbezug liegen hier direkt aufeinander. Somit gibt es auf diesen Streifen keinerlei Daunenisolation. Auch aus diesem Grund wird diese Konstruktion oft kritisiert. Sie eignet sich nicht für anspruchsvollere Produkte. Beachten Sie jedoch, dass sich ein durchgesteppter Schlafsack nicht wie eine kalte "Leiter" anfühlt. Diese Konstruktion ermöglicht es Masse zu sparen, was perfekt für reine Sommer-Schlafsäcke oder leichte Daunenjacke ist.


Der H-Kammer-Konstruktion (Kastenkonstruktion)

Es ist die populärste Methode zur Konstruktion von Daunen-Kammern. Sie wird von den meisten Schlafsack-Herstellern verwendet, die mit Daunen-Füllungen von 200 bis 1200 g arbeiten. Wir verwenden die H-Kammer-Konstruktion nur in einigen Frühjahr-Sommer-Modellen. Bei Mumien-Schlafsäcken mit mehr als einer 300 g- Füllung verwenden wir die fortschrittlicheren Trapezkammer-Konstruktion.


Die Trapezkammer-Konstruktion

Diese Konstruktion verwenden wir in Serien wie Lite Line, Panyan und Mysterious Traveller. Mit ihr besitzen wir einen eindeutigen Vorteil gegenüber den meisten Mitbewerbern, die bei gleichem Gewicht Daunen nur Basis-Lösungen wie die H-Kammern oder manchmal sogar die durchsteppte Version anwenden. Die Trapezkammer gilt gegenüber der H-Kammer als sehr viel fortschrittlicher, da durch ihre Anwendung deutlich weniger „kalte Punkte” entstehen als bei der H¬Kammer. Die Trapezkammern wenden wir bei Zwei- und Dreijahreszeiten-Schlafsäcken an, die eine Füllmenge von 300 g bis 700 g Daunen haben.


Die V-Kammer-Konstruktion

Mit Ausnahme der H-2-Kammer-Konstruktion ist dies die modernste von allen. Die Wahrscheinlichkeit das „kalte Punkte” auftreten, ist sehr gering. Dies ist dem dreieckigen Querschnitt der Kammern zu verdanken, die abwechselnd angeordnet sind. Wir verwenden diese Konstruktion bei den Modellen Alaska 900, Tenega700 und Tenega 850. Das relativ geringe Gewicht dieser Konstruktion erlaubt es uns, den hohen Anforderungen der Winter-Schlafsäcke gerecht zu werden.


Die H-2-Kammer-Konstruktion

Es ist die fortgeschrittenste Modellkonstruktion für Daunenkammern. "Kalter Punkte" werden gänzlich eliminiert. Aufgrund der Komplexität dieser Konstruktion, macht sie nur bei sehr anspruchsvollen Expeditions-Schlafsäcken Sinn, die dann wirklich in extremsten Bedingungen genutzt werden. Um bei etwas leichteren Schlafsäcken die thermische Isolation zu verbessern, ist es günstiger die Daunenmasse zu erhöhen, als auf die V- oder Trapezkonstruktion zu verzichten. 

 

 

 

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